Rockboarding

Da wir schon bei Extremen sind, habe ich überlegt, ob ich mich nicht auch mal nach einem extremen Hobby umsehen könnte. Momentan habe ich teilweise so viel Freizeit, dass ich damit etwas sinnvolles anstellen möchte.

 

Aus diesem Grund habe ich im Netz gestöbert und bin da auch eine tolle Seite mit vielen Vorschlägen gestoßen, was Extremsportarten betrifft. Mir ist dabei gleich das "Rockboarding" aufgefallen, was sehr interessant klang.

Man stelle sich vor: idyllisches Grün, weite Berglandschaften, grasende Gemsen. Doch einmal im Jahr wird diese Idylle gestört, denn dann sind Rockboarder wieder on Tour. Manche Snowboarder wollen ihre Bretter natürlich im Sommer nicht ruhen lassen. Aus diesem Grund gings dann im Sommer nicht auf die schneebedeckte Piste, sondern auf harten Stein und Fels.

 

 

Es gibt auf der einen Seite diejenigen, die sich mit Helm und Protektoren schützen, aber auf der anderen Seite auch die ganz Extremen, die auf jeglichen Schzu verzichten. Viele schrauben sich Metallplatten unter ihre Boards und sausen damit die Geröllwüste herunter. 

 

Man kann aber nicht nur auf dem Board fahren, sondern einige Sportler benutzen Telemark und Ski. 

Allerdings habe ich schon beim Lesen gemerkt, dass mir das Ganze dann doch etwas ZU extrem ist. Mein Leben möchte ich nicht unbedingt jedes Mal riskieren. Ich bin weiter am Suchen....

1 Kommentar 28.10.10 12:54, kommentieren

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House-Running

Wo wir schon bei verrückten Aktionen sind, können wir auch gleich dabei bleiben - passt gerad zum Thema

Denn meine Freundin hat von einem Kumpel von uns zum Geburtstag ein seeehr tolles Geschenk bekommen. Es scheint Mode geworden zu sein, sein Leben zu riskieren

Ihr Geschenk sieht in etwa so aus: Schnall dich in eine Vorrichtung auf einem Haus, das etwa 60 Meter hoch ist, lass dich abseilen und stell dich an die Hauswand waagerecht zum Boden..naja und dann einfach runterlaufen, die Hauswand immer entlang.

Also es haben sicherlich schon einige gehört, ich kenn es auch. Jochen Schweitzer macht dafür immer Werbung und in Berlin habe ich schon einige Verrückte gesehen, die diesen Marsch gemacht haben. Aber ich habe leider noch nie von jemandem gehört, der das gemacht hat, also auch so eine Art Erfahrungsbericht. Hat jemand damit Erfahrungen?

Meine Freundin ist zwar ein verrücktes Huhn, aber da zieht selbst sie den Schwanz ein. Sie meinte, sie muss sich das erstmal noch überlegen. Die Vorstellung in solch einer Höhe parallel zum Boden zu stehen, ist schon extrem.

Hm naja und ich weiß nicht, wie das mit einem Fallschirm ist, falls doch mal was schief geht?! Die Höhe ist ja dann doch zu gering, um den zu öffnen.

Gut, aber solche Gedanken müssen dann wahrscheinlich einfach ausgeschaltet werden. Ich habe bei meinem Fallschirmsprung ja auch nicht die ganze Zeit daran gedacht, was passiert, wenn sich der Schirm nicht öffnet. In dem Moment gibt es ganz andere Dinge, über die du dir Gedanken machst

1 Kommentar 14.10.10 13:57, kommentieren

Erfahrungsbericht: Mission Fallschirmsprung

Boah! Absolut abgefahren, aber nichts für schwach Nerven!!!! "Chef, ich geh dann mal...ich muss mich aus dem Flugzeug stürzen!"

So habe ich mich verabschiedet, als ich am Donnerstag dann früher gehen durfte. Er wusste natürlich, um was es geht! Dann ging es los...mit einem Auto zum Flugplatz bzw. mehr zu einem großen Feld - genug Aufschlagfläche

Also ein bisschen Bammel hatte ich schon! Wir haben unsere Anzüge bekommen und eine Einweisung in die "Theorie"..die Praxis sah doch letztendlich eh ganz anders aus.

Aber wenn man dann vorher schon Anweisungen bekommt wie: 1. 3 Minuten vor Absprung kommt die Warnung, dass es gleich losgeht, 2. Derjenige, der an der Tür sitzt, muss sie auch vorsichtig öffnen, 3. Auf den Schoss des Springers setzen, an dessen Rücken der Fallschirm befestigt ist (in kompakter Form versteht sich) und 4. Füße nach draußen, Kopf nach hinten, Becken durchdrücken und faaaaaaaaaaaaaaaaallen lassen!!!!

Wohoooo! Nach ein paar Drehungen und Überschlägen sollte ich dann meine Arme vom Körper strecken. Dann öffnete er den Fallschirm 1500 m über dem Boden.

Noch einmal wurden wir mit einem heftigen Ruck ein bisschen in die Höhe katapultiert und sind dann wir ein riesen Vogel über den Himmel gegleitet. Der absolute Wahsinn..was man für eine Aussicht aus 4000 Metern Höhe hat.

Es hat wirklich ein Stückchen Überwindung gekostet sich letztendlich einfach fallen zu lassen. Aber natürlich habe ich es nicht bereut. Der Solo-Flieger hat auch alles gefilmt. Leider habe ich den Film noch nicht zu Gesicht bekommen. Dauert noch eine Weile bis der uns dann zugeschickt wird. Ich bin aber schon auf mein Gesicht gespannt

1 Kommentar 27.9.10 15:51, kommentieren

Fallschirmsprung ahoi!

Ja...gut, ich habe es mir überlegt. Das mit dem Tatoo lass ich besser sein. Ich hab nochmal ausführlich darüber nachgedacht.

Was anderes cooles ist allerdings mein Geschenk, was ich von meiner besten Freundin zum Geburtstag bekommen habe. Wir werden zusammen Fallschirmspringen. Schade, dass wir keine ausgebildeten Fallschirmspringer sind, denn dann hätte wir zusammen einen Tandemsprung machen können. Nun hat jeder von uns hinten auf dem Rücken einen Profi auf dem Rücken. Aber springen tun wir zusammen.


Oh Gott, ich habe ja schon ein bisschen Panik davor. Aber ein super Gefühl ist es wahrscheinlich trotzdem. Hat vielleicht irgendjemand hier schonmal so etwas gemacht?!

Was ist denn, wenn sich der Schirm nicht rechtzeitig öffnet und wir dann wie Briefmarken auf dem Boden kleben? Oder kann ich da auch das Bewusstsein während des Sprunges verlieren? ...wahrscheinlich eher nicht, so hoch fliegt das Flugzeug ja nicht.

Jedenfalls habe ich schon alle möglichen Freunde eingeladen, die uns dabei zusehen werden. Gefilmt werden wir auch, aber von einem anderen Springer, der die Kamera mitnimmt. Ich wollte eigentlich auch noch fragen, ob man sich denn nicht eine Kamera an den Helm montieren lassen kann, damit man unsere Gesichtsausdrücke beim Sprung auch schön sieht

Ich glaube sie hat das Ganze bei Jochen Schweizer gebucht --> hier seine Seite.

Ich hab nämlich auf dieser Seite schon oft gestöbert. Da gibts wirklich tolle Sachen. House-Running würde ich ja auch gern mal machen. Ist bestimmt auch ein irres Gefühl, wenn du waagerecht in 60 Metern Höhe zum Boden hängst. Aber gut, erstmal muss ich heil vom Fallschirmspringen zurückkommen. Donnerstag solls losgehen. Da ist wenigstens nochmal schönes Wetter!

1 Kommentar 21.9.10 13:01, kommentieren

Für die Ewigkeit...

Na da habe ich mir ja wieder Freunde gemacht, als ich meiner Familie bzw. zunächst meinen Eltern von meiner Idee erzählt habe: ich möchte mir ein Tatoo stechen lassen ! Allerdings besteht nur der reine Wille und ich habe noch KEINE Idee, welches Motiv es denn letztendlich sein soll. Vielleicht gehe ich auch einfach so ins Studio und suche mir spontan ein Motiv aus. Ich glaube da, liegt genau das Problem. Meine Eltern sind nicht gerade erfreut über diese Nachricht, aber ändern können sie daran eh nichts, ich bin erwachsen! Doch wenn ich mir ein Tatoo stechen lasse, dann ist das für die Ewigkeit und dann soll das ihrer Meinung nach eine gewisse Bedeutung für mich haben bzw. das Motiv. Wenn ich jetzt gerade in der Phase bin, dass ich einen Panther auf dem Oberarm haben möchte, dann ärgere ich mich in 10 Jahren darüber. Habe ich etwas, was mir viel bedeutet, dann werde ich mich ein lebenlang darüber freuen und daran erinnert. Allerdings weiß ich wirklich nicht, welches Motiv mir wichtig wäre oder welches Zeichen eine gewisse Bedeutung für mich hat. Momentan bin ich von der Idee einfach nur angetan. Aber möglicherweise kann mir das wirklich irgendwann zum Verhängnis werden. Ein Tatoo ist für die Ewigkeit, das steht außer Frage. Und wenn ich so ein Ding habe, dann würde ich mir das auch nicht entfernen lassen, ich würde dazu stehen.

Dennoch sollte ich mir Gedanken darüber machen, da gebe ich meinen Eltern schon Recht. Ich möchte mich jedes Mal darüber freuen. Denn ich habe eine Freundin, die mal einen großen Fehler begangen hat. Ebenfalls hat sie sich ein Tatoo stechen lassen, auf den Nacken. Das Tatoo bestand aus dem Namen ihres damaligen Freundes...heute ist sie nicht mehr mit ihm zusammen und auf ihrem Nacken steht groß: "Pitt!" Für die Ewigkeit!

2 Kommentare 11.8.10 21:39, kommentieren

Egoistisch?!

Ich bin schon immer meinen eigenen Weg gegangen, egal was die anderen gesagt haben. Ich habe mir zwar auch immer die Meinungen von anderen Leuten angehört, aber meist doch das gemacht, was ich für richtig hielt. Bisher bin ich damit auch nie gestolpert. Ich denke, wenn man sich nur von anderen Menschen leiten lässt und mit dem Strom schwimmt, dann bringt man es im Leben nicht weit bzw. droht zu verkümmern. Das beste Beispiel ist meine Freundin, die schon immer nie eine eigene Meinung hatte und sich bereits von ihren Eltern viel zu viel sagen lies. Ich halte auch nichts von Kindern, die rebellisch sind und wohlmöglich noch antiautoritär erzogen wurden, damit sie machen können, was sie wollen. Aber ab einem gewissen Alter kann man sich auch schon getrost auf Diskussionen einlassen und seine eigene Meinung vertreten. Meine Eltern haben es beispielsweise irgendwann akzeptiertn und Reibungen gab es nur noch selten. Denn wie gesagt, ich nehme mir einen guten Rat gern zu herzen, aber probiere auch Dinge dickköpfig aus. Möge es manchmal auch nicht so positive Auswirkungen mit sich gebracht haben.

Für den kommenden Sommer habe ich mir vorgenommen, mit einer guten Freundin in den Dschungel nach Mittelamerika zu fahren. Viele raten mir davon ab, die Gefahr wäre viel zu groß als Unerfahrene. Doch wir werden es trotzdem machen und sind auch schon gut vorbereitet bzw. stecken noch mitten in den Vorbereitungen. Das nötige Geld für bestimmte Ausrüstung und Medikamente, falls doch mal etwas schief gehen sollte, haben wir auch fast zusammen. Denn die Sachen sind nicht gerade billig, hätte ich nicht gedacht. Noch ist ja ein bisschen Zeit, aber nicht genug, um dass mich irgendjemand umstimmen könnte Denn dafür bin ich schon viel zu gespannt auf die Abenteuer und Gefahren, die dort auf uns warten.


2 Kommentare 10.8.10 10:14, kommentieren